



Der
Morgen war geprägt durch einen Aufstieg über herrliche Almwiesen.
Dass es hier trotz eines ziemlichen Menschenstroms auf den höchsten Berg
des Pyrenäenhauptkamms keinen Handyempfang gibt, liegt wohl daran, dass
die Sendemasten 2000 m tiefer im Tal hinter den Felsen des Cirque de Gavernie
stehen. Da musste dann halt das spanische Netz herhalten.
Nichts
gegen die spanischen Wege oder Beschilderung - aber heute suchten wir uns
einen eignen Weg über weitere Wiesen und vermieden so einen Auf- und
Abstieg von 500 Höhenmetern. Umkreist von einigen Geiern erreichten wir
den Cirque de Gavernie mit seinem bekannten Wasserfall - dem vermeintlich
größten Europas - haben wir so was nicht auch in Island gehört...
Übernachtet
wurde am Refuge de la Brèche mit Blick in den Cirque auf 2587 m - Höhennachtrekord.
Dazu ein Gewitter in der Nacht. Wie war das wieder mit dem Farraday-Käfig
- ist ein Zelt auch einer?